 Ein Arbeiter tritt einer Stute ins Gesicht. Gewalt sehen wir leider immer wieder auf den Blutfarmen.
Seit Jahren kämpfen wir gegen diese Praxis. Unsere Recherchen zeigen, unter welchen Bedingungen die Tiere leiden: Sie werden unter enormem Stress fixiert und ihr Blut unter Zwang abgezapft. Einige wehren sich mit aller Kraft, andere geben sich auf. Ihre Fohlen sind lediglich ein Nebenprodukt dieses Geschäfts. Sie werden zu Hundefutter verarbeitet.
Hunderttausende Menschen erhoben in einer Petition ihre Stimme gegen die Blutfarmen, Gutachten kamen zum Schluss, dass die Blutentnahmen nicht rechtskonform sind, und Island wurde sogar von der EFTA-Überwachungsbehörde abgemahnt.
Vergangenes Jahr schien das Ende der Blutfarmen endlich in Sicht. Die bisherige Genehmigung von Ísteka lief aus. Unter den gegebenen Umständen schien eine Erneuerung unmöglich.
 Gemeinsam mit Partnerorganisationen haben wir der zuständigen Ministerin in Island vergangenen Herbst eine Petition mit 300.000 Unterschriften überreicht, in der wir sie auffordern, die Lizenz nicht zu erneuern.
Dann der Schock: Ísteka erhielt von der Veterinärbehörde MAST überraschend eine neue, auf zwei Jahre befristete Lizenz.
Doch wir geben nicht auf und wehren uns gegen die rechtswidrige Genehmigung! Die Stuten brauchen uns jetzt mehr denn je. |