Bei fehlerhafter Darstellung der E-Mail klicken Sie bitte hier (online)
Animal Welfare Foundation e.V.

21. Juli 2026

Islandstuten und ihre Fohlen auf der Weide einer Blutfarm. Während der frühen Trächtigkeit werden den Stuten jede Woche fünf Liter Blut abgezapft. Obwohl das Ganze rechtswidrig ist, hat die isländische Veterinärbehörde erneut eine Lizenz ausgestellt. Dagegen gehen wir vor.

 

Das Ende der Blutfarmen war zum Greifen nah – nun brauchen die Stuten Hilfe!

 

Wir kämpfen juristisch gegen die Blutfarmen-Lizenz


Liebe Leserinnen und Leser,

manchmal ist der Erfolg zum Greifen nah – und dann kommt alles anders.

In Island hat die Veterinärbehörde MAST die Lizenz zur Blutabnahme bei trächtigen Stuten erneuert – und verstößt damit gegen geltendes Recht! Dagegen wehren wir uns. Helfen Sie uns dabei?

Das Pharmaunternehmen Ísteka entnimmt jedes Jahr tausenden trächtigen Isländerstuten große Mengen Blut, um daraus das Hormon PMSG zu gewinnen. Dieses wird in der industriellen Tierzucht eingesetzt – obwohl längst Alternativen existieren.



Ein Arbeiter tritt einer Stute ins Gesicht. Gewalt sehen wir leider immer wieder auf den Blutfarmen.

Seit Jahren kämpfen wir gegen diese Praxis. Unsere Recherchen zeigen, unter welchen Bedingungen die Tiere leiden: Sie werden unter enormem Stress fixiert und ihr Blut unter Zwang abgezapft. Einige wehren sich mit aller Kraft, andere geben sich auf. Ihre Fohlen sind lediglich ein Nebenprodukt dieses Geschäfts. Sie werden zu Hundefutter verarbeitet.

Hunderttausende Menschen erhoben in einer Petition ihre Stimme gegen die Blutfarmen, Gutachten kamen zum Schluss, dass die Blutentnahmen nicht rechtskonform sind, und Island wurde sogar von der EFTA-Überwachungsbehörde abgemahnt.

Vergangenes Jahr schien das Ende der Blutfarmen endlich in Sicht. Die bisherige Genehmigung von Ísteka lief aus. Unter den gegebenen Umständen schien eine Erneuerung unmöglich.


Gemeinsam mit Partnerorganisationen haben wir der zuständigen Ministerin in Island vergangenen Herbst eine Petition mit 300.000 Unterschriften überreicht, in der wir sie auffordern, die Lizenz nicht zu erneuern. 

Dann der Schock: Ísteka erhielt von der Veterinärbehörde MAST überraschend eine neue, auf zwei Jahre befristete Lizenz.

Doch wir geben nicht auf und wehren uns gegen die rechtswidrige Genehmigung! Die Stuten brauchen uns jetzt mehr denn je.

 
 
 

Zusammen mit Partnerorganisationen haben wir eine auf Tierschutzrecht spezialisierte Anwältin in Island beauftragt, eine Beschwerde gegen die Entscheidung der Veterinärbehörde zu schreiben. Eigentlich ist die Sache klar: Tiere dürfen in Island nur für die Herstellung von Arzneimitteln verwendet werden, wenn es keine Alternativen gibt. Das Recht ist also auf unserer Seite. Bringen wir die Lizenz zu Fall, könnte dies das endgültige Aus für die Blutfarmen bedeuten.

Dieser Rechtsweg ist jedoch aufwendig und kostspielig. Deshalb sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Mit Ihrer Spende helfen Sie uns, den juristischen Kampf fortzusetzen und den Druck auf die Behörden aufrechtzuerhalten. Gerade jetzt entscheidet sich, ob unser jahrelanger Einsatz für die Stuten doch noch zum Erfolg führt.

 
 

Wir sind dankbar, dass Sie sich mit uns für die Blutstuten einsetzen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Herzliche Grüße, 





York Ditfurth
Projektleiter

Mehr zum Thema

Offener Brief an die isländische Ministerin
Offener Brief an die isländische Ministerin
Film Investigativreportage Südamerika
Investigativrecherche Blutstuten Uruguay und Argentinien
Projekt: Blutfarmen Island
PMSG-Gewinnung in Island: Zum Projekt

Weitere Infos
Spenden
FACEBOOK

Ihre Spende an die Animal Welfare Foundation e.V.

Schnell, einfach, sicher –  Ihre Spende an die Animal Welfare Foundation e.V.
Für eine Spende sind nur wenige Mausklicks erforderlich.

Jetzt spenden
Visa, MasterCard, American Express, SEPA

Spendenkonto

Sparkasse Hanau 
IBAN: DE92 5065 0023 0054 0020 84
BIC: HELADEF1HAN

Alternativ: 
Werden Sie Förderspender
Ihre regelmäßige Spende sichert unseren Teams die Einsatzplanung.